Slide background

Nichts geht ohne eindeutige Begriffe, auch in der IT nicht. Weil sie die
Effizienz erhöhen und die Internationalisierung voranbringen.

Glossar

Glossar der summ-it Unternehmensberatung

Von A (wie AFP) bis Z (wie ZUGFeRD)

Glossar rund um die Themen: Input Management, Customer Communication Management, Output Management, Enterprise Content Management sowie Business Process Management.

Advanced Function Presentation (AFP) / Advanced Function Printing ist ein Format für den Druckdatenstrom im Rahmen der Herstellung von Massendruckstücken.

Application Support Facility (ASF) ist eine Softwarearchitektur von IBM, zur Erstellung und Verwaltung geschäftlicher Korrespondenz.

Business Process Management (BPM) auch Geschäftsprozessmanagement (GPM) oder Geschäftsprozessverwaltung, beschäftigt sich mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen.

Capture / Erfassung /Capturing ist eine Komponente im ECM-Prozess. Capturing beinhaltet Funktionalität und Komponenten zur Erstellung, Erfassung, Aufbereitung und Verarbeitung von analogen und elektronischen Informationen.

Case Management Das Ziel im Case Management ist eine wohl organisierte und bedarfsgerecht auf den einzelnen Fall zugeschnittene Hilfeleistung, in welcher der Versorgungsbedarf eines Klienten erbracht wird.

Customer Communication Management (CCM) ist ein Begriff, der von Marktforschungsunternehmen im englischen Sprachraum geprägt wurde, um hiermit eine Software zu beschreiben, die es Organisationen ermöglicht, mit ihren Kunden effizient zu kommunizieren.

DataMatrix Code ist einer der bekanntesten 2D-Codes. Er wurde in den späten 1980er Jahren in den USA durch die Acuity Corp. entwickelt.

De-Mail ist der Name eines auf E-Mail Technik beruhenden, hiervon aber technisch getrennten Kommunikationsmittels zur „sicheren, vertraulichen und nachweisbaren“ Kommunikation im Internet. Realisiert und betrieben wird De-Mail in der Regel von privatwirtschaftlichen Unternehmen, den De-Mail-Anbietern, umgangssprachlich auch: De-Mail-Provider.

Dokument Management System (DMS) bezeichnet die datenbankgestützte Verwaltung elektronischer Dokumente. Dabei ist in der deutschen Sprache auch die Verwaltung digitalisierter, ursprünglich papiergebundener Schriftstücke in elektronischen Systemen gemeint und wird in einem erweiterten Sinn auch als Branchenbezeichnung verwendet.

Dokumentenformatierung beschreibt die dem Prozess der Dokumenterzeugung nachgelagerte Aufbereitung („Formatierung“) des Dokuments für den jeweiligen Ausgabekanal.

Enterprise Information Management (EIM) beschreibt „die Zusammenführung von strukturierten Daten, unstrukturierten Dokumenten und den dazugehörigen betriebswirtschaftlichen Anwendungen.“

Enterprise Content Management (ECM) umfasst die Methoden, Techniken und Werkzeuge zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Inhalten („Content“) und Dokumenten zur Unterstützung organisatorischer Prozesse im Unternehmen. ECM führt strukturierte, schwach strukturierte und unstrukturierte Informationen zusammen.

E-Postbrief der Deutschen Post, kurz E-Brief genannt, ist ein Hybridpostdienst mit angeschlossener Website für den Austausch elektronischer Nachrichten über das Internet. Ziel des E-Postbriefs ist es, höhere Authentizität, besseren Datenschutz und eine stärkere Integrität zu bieten als eine herkömmliche unverschlüsselte E-Mail, die mit einer elektronischen Postkarte verglichen wird.

Farbdruck bezeichnet in der Drucktechnik ein Druckverfahren, bei dem mehrere Druckfarben eingesetzt werden, aber auch einzelne mittels Farbdruck hergestellte Drucke.

Farbmanagement (engl. colo(u)r management) erreicht, dass eine Vorlage, die mit einem beliebigen Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Eine hohe Ähnlichkeit der Farben zwischen der Ein- und Ausgabe eines Bildes wird Farbtreue genannt. Um diese Farbtreue zu erreichen, werden Farbmanagementsysteme (engl. CMS, color management system) verwendet, die allerdings niemals eine […]

ICC Profile –  International Color Consortium (synonymer Begriff: Farbprofil) ist ein genormter Datensatz, der den Farbraum eines Farbeingabe- oder Farbwiedergabegeräts, z. B. Monitor, Drucker, Scanner etc. beschreibt.

IncaMail ist die einfach anwendbare Dienstleistung der Schweizerischen Post für den sicheren und nachweisbaren Versand von vertraulichen E-Mails.

Information Management (IM) bezeichnet die Schnittmenge aus Führungsaufgaben und der als Informationsfunktion bezeichneten betrieblichen Funktion bezeichnet.

Input Management bezeichnet die Herangehensweise zur digitalen Erfassung von geschäftsrelevanten Daten („Content“), die Auswahl von geeigneter Hard- und Software und die Anbindung an nachfolgende Geschäftsanwendungen.

Intelligent Printer Data Stream (IPDS) ist sowohl ein Kommunikationsprotokoll als auch ein objektorientierter Datenstrom zwischen Computersystemen und Druckern.

Klassifizierung , Typifikation oder Systematik ist eine planmäßige Sammlung von abstrakten Klassen (auch Konzepten, Typen oder Kategorien), die zur Abgrenzung und Ordnung verwendet werden.

Knowledge Management (KM) ist ein zusammenfassender Begriff für alle strategischen bzw. operativen Tätigkeiten und Managementaufgaben, die auf den bestmöglichen Umgang mit Wissen abzielen.

Metadaten oder Metainformationen sind Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten, aber nicht diese Daten selbst.

Optical Character Recognition (OCR) ist ein Begriff aus der Informationstechnik und bezeichnet die automatisierte Texterkennung innerhalb von Bildern.

Output Management ist die Erstellung, Generierung, Steuerung und Verteilung von elektronischen oder physisch vorliegenden Dokumenten an alle vorgesehenen Empfänger im Unternehmen oder außerhalb eines Unternehmens.

OMR-Code: Optical Mark Recognition ist eine Technik zur computergestützten Erkennung von Markierungen auf Papier, ähnlich der Texterkennung (Optical Character Recognition oder OCR).

Printer Command Language (PCL) ist eine Befehlssprache zum Steuern von Druckern. Sie wurde von Hewlett-Packard mit dem Ziel entwickelt, alle Druckertypen über eine gemeinsame Standardsprache ansteuern zu können.

Portable Document Format (PDF) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente, das vom Unternehmen Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde.

PDF/A (PDFA) – Portable Document Format /Archiv PDFA ist ein Format zur Langzeitarchivierung digitaler Dokumente, das von der International Organization for Standardization (ISO) als Subset des Portable Document Format (PDF) genormt wurde.

PostScript ist eine Seitenbeschreibungssprache und wird als Vektorgrafikformat für Dokumente und Drucker verwendet.

QR Code – Quick Response Code (englisch Quick Response Code, „schnelle Antwort“, als Markenbegriff „QR Code“) ist eine Methode, Informationen so aufzuschreiben, dass diese besonders schnell maschinell gefunden und eingelesen werden können.

Transpromo bezeichnet die Nutzung des Versands von z. B. Rechnungen oder Kontoauszügen (sog. „Transaktionsdokumenten“) an Kunden für weitere Vertriebs- und Werbezwecke.

White Paper Production – Produktion auf „weißen“ Seiten Aus komplett leeren („weißen“) Seiten werden Schriftstücke, welcher Art auch immer, individuell für den jeweiligen Empfänger produziert und verschickt.

Workflow Management Ein Workflow-Management System (WfMS) ist eine Software für das Workflow-Management und die Ausführung modellierter Arbeitsabläufe (engl. workflow).

Extensible Markup Language (XML) ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdateien. Die Extensible Markup Language wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt, insbesondere über das Internet.

XSL-FO Extensible Stylesheet Language Formatting Objects ist eine XML-Anwendung, die beschreibt, wie Text, Bilder, Linien und andere grafische Elemente auf einer Seite angeordnet werden.

ZUGFeRD – FeRD: Forum elektronische Rechnung Deutschland Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) entwickelt ein Verfahren und Datenmodel zur elektronischen Rechnungsstellung Aktive Förderung der Akzeptanz der elektronischen Rechnung als Dokument und als Datenstruktur Nationale Konsensbildung elektronischer Rechnungsaustausch, insbesondere b-to-b und b-to-g Bündelung und Austausch nationaler Erfahrung und Initiativen zur elektronischen Rechnung Einbeziehung und Umsetzung gesetzlicher […]

Glossar Erläuterung

Ein Glossar ist eine Liste von Wörtern mit beigefügten Erklärungen oder Übersetzungen. Das lateinische Wort glossarium bezeichnet dabei als Objekt ein „Buch“, das (ver)alte(te) oder fremde Wörter erläutert.

Glossare wurden in Antike und Mittelalter von Glossographen („Glossenschreibern“) als Sammlungen erklärungsbedürftiger Wörter (Archaismen, Dialektwörter, Fremdwörter, siehe Glosse) für das Grammatikstudium und als Hilfsmittel für die Erklärung von Texten (besonders Homers und der Bibel) erstellt. Seit spätantiker Zeit entstanden außerdem zweisprachige, griechisch-lateinische und lateinisch-griechische Glossare, die der Vermittlung der jeweils fremden Sprache dienten, und im lateinischen Mittelalter dann den Anknüpfungspunkt für die Entstehung lateinisch-volkssprachlicher Glossare bildeten (Abrogans, Affatim-Glossar).

Als lexikographisches Genre bilden die ein- und zweisprachigen Glossare eine Vorstufe für die auf vollständige Erfassung eines Wortschatzes angelegten Wörterbücher, von denen noch im 18. Jahrhundert das bis heute grundlegende Lexikon des Vulgär- und Mittellateinischen von Charles Du Cange als Glossarium ad scriptores mediae et infimae latinitatis (1. Ausgabe Paris 1678) betitelt wurde. Die Glossare der Antike und Spätantike bedienten sich bereits häufig des Verfahrens der Etymologie, die ein Wort oder dessen Bestandteile aus ähnlich klingenden Wörtern abzuleiten sucht, um derart nicht nur die Herkunft des Wortes, sondern auch die wesentlichen Eigenschaften der bezeichneten Sache aufzudecken. Sie boten darum neben primär sprachlichen vielfach auch einen hohen Anteil an sachlichen Erklärungen, durch den sie zu einer Vorstufe der Enzyklopädien wurden. So ist die für das Mittelalter wirkungsmächtigste Enzyklopädie, die Etymologiae von Isidor von Sevilla, unter anderem auch aus spätantiken Glossaren kompiliert.

Ein Glossar ist eine Liste von Wörtern mit sprachlichen Erklärungen, die den Wortschatz eines edierten Textes erschließt, und in der Regel im Anhang zu diesem Text abgedruckt wird. Ein fachsprachliches oder technisches Glossar listet die Terminologie einer Fachsprache oder eines technischen Sachgebietes mit begrifflich-sachlichen Definitionen auf, die den richtigen Gebrauch dieser Fachausdrücke und deren eindeutiges Verständnis sichern sollen.