SEPA Mitgliedstaaten im Endspurt

SEPA Mitgliedstaaten im Endspurt

Schnelle Lösung für Notfälle. Der Stichtag für die wichtigste Umstellung seit der Euro-Einführung ist seit dem Jahr 2008 bekannt, doch unzählige Unternehmen, Vereine und Behörden sind mit der Umsetzung des Gesetzes deutlich im Verzug: Erst ein Drittel der Unternehmen setzt Überweisungen im SEPA-Format bereits ein. Unisys, InovoOlution und die Output AG versuchen jetzt Unternehmen unter die Arme zu greifen, die zu spät dran sind: Modular aufgebaute Dienstleistungen sollen die kosteneffiziente und flexible Umstellung auf SEPA ermöglichen.

SEPA Mitgliedstaaten

Ein Drittel der Unternehmen pokert hoch und plant erst zum Stichtag am 1. Februar 2014 die ausschließliche Nutzung der neuen SEPA-Überweisungsform. Ein Fünftel der Organisationen hat bislang nur vage Vorstellungen, was die Umstellung bedeutet und wie diese umgesetzt werden kann. Mehr als ein Viertel der Unternehmen gibt an, im Falle fehlender Lastschrifteingänge innerhalb einer Woche Liquiditätsprobleme zu bekommen. Das ergibt die aktuelle „Bestandsaufnahme zur SEPA-Migration in Deutschland“ des Forschungsinstituts ibi research in Kooperation mit dem Hightech-Verband BITKOM.

SEPA Mitgliedstaaten – summ-it Unternehmensberatung

SEPA Mitgliedstaaten – summ-it Unternehmensberatung

Die Folgen einer verspäteten SEPA-Umstellung können für viele Unternehmen und Vereine existenzgefährdend sein – vielen Organisationen droht ab Februar 2014 die Zahlungsunfähigkeit“, sagt Jochen Maier, Geschäftsführer der summ-it Unternehmensberatung. Als Hauptgründe für die schleppende Umstellung auf die neue Überweisungsform werden laut der Studie „fehlendes Wissen“ sowie „nicht genügend Ressourcen für die Umstellung“ angegeben. Unter dem Namen „SEPA Sofort“ bieten Unisys, InovoOlution und die Output AG fünf modular aufgebaute Dienstleistungen zum Festpreis an:

IBAN-/BIC-Konvertierung

Aus bestehenden Lastschriften beziehungsweise Kundendaten werden die notwendigen Daten extrahiert (Beispiel Kundennummer, Kontonummer, Bankleitzahl). Anhand der gewonnenen Informationen wird die IBAN und BIC ermittelt und an die Mandatsverwaltung übergeben. SEPA Mitgliedstaaten:

Aufbau einer Mandatsverwaltung

Als Quellen für die Mandatsverwaltung dienen Stammdaten, Scans von bereits erteilten Einzugsermächtigungen oder neue SEPA-Mandate. Die Mandatsverwaltung ist mandantenfähig und stellt sicher, dass alle geforderten Informationen vorhanden und valide sind. Alle Informationen sowie der Status der Mandate können sicher und leicht abgefragt werden. SEPA Mitgliedstaaten:

Kundenkommunikation / Output Management

Bei der SEPA-Umstellung müssen zahlreiche Informationen an Kunden gesendet werden: Zum einen müssen Kunden, die sich für ein Lastschrift- oder Abbuchungsverfahren entschieden haben, über die Verfahrensumstellung auf SEPA informiert werden. Zum anderen steht zu jedem Lastschrifteinzug eine Pre-Notification an, die dem Kunden vor dem Einzug zugestellt werden muss. Liegen keine unterschriebenen Einzugsermächtigungen vor, muss die Einwilligung zum SEPA-Lastschriftverfahren auf der Basis eines Mandatsformulars eingeholt werden.

Nutzen vorhandener Informationen/ Input Management

Bestehende Informationen wie Einzugsermächtigungen werden gescannt und den Kundenstammdaten zugeordnet. Daraus entsteht der Mandatsdatensatz, der mit Mandatsreferenz und Gläubiger-ID vervollständigt wird. Alternativ werden die Passagen der Einzugsermächtigungen per OCR-Prozess aus einem bestehenden TIFF-Archiv extrahiert. In beiden Fällen muss das Unterschriftsdatum erfasst und dem Mandatsdatensatz hinzugefügt werden.

SEPA XML Steuerung für Überweisung und Lastschrift

Existierende Systeme müssen nicht zwangsweise umgestellt werden – das bisherige Zahlungsformat (DTA oder anderes ZV Format) kann weiter genutzt werden, denn es erfolgt eine Konvertierung in das benötigte XML-Format. Nach der Ermittlung des Fälligkeitsdatums wird der Mandatsstatus abgefragt und die entsprechend aktuellen Mandatsinformationen werden in die XML-Datei übernommen. Die XML-Steuerung arbeitet in beide Richtungen: So können Dateien der Hausbank übernommen (Beispiel: R-Messages) und in das gewünschte Format der bestehenden Systeme konvertiert werden. Die daraus resultierenden Informationen werden an die Mandatsverwaltung zurückgegeben und dadurch die betreffenden Mandate aktualisiert.

 

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