Output Management in der Cloud? Von heiter bis wolkig!

Die Wachstumsraten sind beeindruckend: Cloud Computing ist fraglos einer der innovativsten und meistdiskutierten Ansätze zur dynamischen Bereitstellung und Abrechnung von IT-Leistungen. Gebetsmühlenartig werden die unbestreitbar vorhandenen Vorteile von diversen Anbietern widerholt. Allerdings sollten mögliche Projekte mit Bedacht angegangen werden, denn ist die Cloud-Falle erst einmal zugeschnappt, kann dies schnell zu einem Kontrollverlust mit Rechtsfolge führen.

Output Management Cloud

Eine aktuelle Studie „Cloud Monitoring 2015“ von KPMG in Zusammenarbeit mit der Bitkom Research GmbH bestätigt den Trend: Auch im vergangenen Jahr ist die Zahl der Cloud-Nutzer weiter gestiegen. Mittlerweile setzen fast die Hälfte aller deutschen Unternehmen Cloud-Services ein.

Klare Ergebnisse, die allerdings im derzeitigen Hype um Cloud Computing nicht überraschen. Das Cloud-basierte Software as a Service (SaaS) Modell hat für viele Unternehmen große Vorteile. Der schnelle Einsatz gebrauchsfertiger Systeme senkt die Aufwendungen bei der Einführung auf ein absolutes Minimum, ist erschwinglich und lässt sich einfach anpassen. Unternehmen können sich auf ihre eigentliche Kernkompetenz konzentrieren und nutzen die bereitgestellten Anwendungen, anstatt diese selbst betreiben zu müssen.

Bitkom Output Management Cloud – summ-it Unternehmensberatung

Quelle: Bitkom

Goodbye Privacy: Kontoauszug von Google?

Vor einer Entscheidung für eine Cloud-basierte Lösung, müssen Sicherheitsaspekte und Compliance Vorgaben genauso geprüft werden, wie die Kompatibilität zu bestehenden Strukturen und Prozessen im Unternehmen. Auch die Vorgehensweisen und Besonderheiten des Anbieters müssen geprüft werden. Da die führenden Cloud-Anbieter aus den USA kommen, ist diese Prüfung alles andere als trivial. Je komplexer ein Unternehmen und je größer die Datenmengen, desto wichtiger wird das Thema Datensicherheit, insbesondere bei multinationalen Konzernen.

Anfang 2015 musste der CIO der Bank of Queensland in Australien seinen Hut nehmen. Grund dafür: die Cloud-basierte CRM-Lösung entsprach nicht den Richtlinien der australischen Regierungsbehörde für Finanzdienstleister. Allen Warnungen der Behörde zum Trotz wurden die Daten außerhalb der Landesgrenzen gespeichert.

Output Management Cloud – nur in der „privaten Cloud“?

Output Management ist eine der zentralen Kommunikationsschnittstellen von Unternehmen und verarbeitet persönliche Daten und Informationen des Empfängers. Insofern hat Output Management höchste Ansprüche an die IT-Sicherheit, bei der die Sicherheit der Prozesse, der Daten und des Zugriffs im Vordergrund stehen. Eine Private Cloud beschreibt eine „eigene“ Umgebung mit sicherem Zugang für autorisierte Nutzer. Allerdings ist eine Private Cloud letztlich nichts anderes als Outsourcing auf einer neuen technologischen Basis. Das bedeutet, dass Vorteile wie Kostenersparnis durch Standardisierung und gemeinsame Ressourcennutzung letztlich verloren gehen.

Fazit und Ausblick

Die Cloud-Nutzung in Deutschland wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Die Cloud-Anbieter stellen sich zunehmend auf die Anforderungen der (potenziellen) Nutzer ein, das zeigen beispielsweise die Investitionen in den Aufbau von Rechenzentren in Deutschland . Die Frage der Nutzung einer Output Management Cloud ist also nicht mehr, „ob überhaupt“ sondern „wann“ und „in welcher Form“. Hier kommt die Hybrid Cloud ins Spiel. Sie versucht, die Vorteile der Public Cloud mit den Sicherheitsaspekten der Private Cloud zu verknüpfen. Für die Sicherheitssensitiven Anwendungen im Output Management kommen derzeit in erster Linie SaaS-Ansätze in einer Hybrid bzw. Private Cloud in Frage.

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